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Chronik

Man schrieb den 20. Mai 1896...

... als sich die Männer der Gemeinde Bommern, der Einladung des Altmann Frielinghaus folgend, in der Gaststätte Caspar August Brinkhoff versammelten. Zu Beschluss stand die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. Aus der Versammlung fanden sich 28 Männer, die den ersten Stamm der Freiwilligen Feuerwehr Bommern bildeten.

Unter der Führung des ersten Feuerwehrhauptmannes Wilhelm Hemmer versahen sieben Steiger, sechs Spritzen, sechs Kuppenführer und acht Ordnungsleute ihren freiwilligen Dienst. Da die Gemeinde Bommern nicht besonders reich war, bestanden die Hauptaktivitäten im ersten Jahr in der Beschaffung von Geldern, um sich mit dem Notwendigsten ausrüsten zu können. Als erster Unterstand der Feuerwehrgerätschaften diente das nicht mehr genutzte alte Gemeindehaus an der Alte Straße 3.

Neben den Selbsthilfeaufgaben taten die Kameraden noch viel für den kulturellen Bereich innerhalb der Gemeinde. Sie bildeten u.a. eine Theatergruppe, die bei fast allen Festen ihre Darbietungen aufführte. Dieses fand soviel Anklang bei den Bommeraner Bürgern, dass sich der Mitgliederstand der Feuerwehr schon innerhalb des ersten Jahres auf 40 Kameraden erhöhte.

Die Feuertaufe der Wehr ließ über ein Jahr auf sich warten. Am 28. September 1897 ertönte das Feuerhorn und rief die Kameraden zu ihrem ersten Einsatz. Einsatzort war die Steinhauser Drahtindustrie. Als die Einsatzkräfte nach ca. 20 Minuten am Ort des Geschehens eintrafen, fanden sie eine in voller Ausdehnung brennende Fabrikationshalle vor. Die Wehrmänner leisteten solch gute Arbeit, dass sich sowohl der Eigentümer der Steinhauser Drahtindustrie, wie auch die Versicherung spontan bereitfanden, der Feuerwehr Bommern jeweils 200 Reichsmark zu spenden.

Ein Ereignis der besonderen Art ereilte die Wehrmänner am 11. August 1899. Sie gehörten zu dem ausgewählten Kreis der Gruppen, die zur Spalierbildung bei der Ankunft des deutschen Kaisers in Dortmund bestellt wurden.

Im Jahre 1901 wurde mit Geldern der Gemeinde und unter sehr großer Eigenleistung mit dem Bau eines neuen Spritzenhauses begonnen. Am 5. Juni 1902 war es dann soweit. Die Wehr zog von der Alte Straße zur Provinzialstraße (Elberfelder Straße) um. Die Einweihung des neuen Spritzenhauses mit Steigerturm nahm der Amtmann der Gemeinde und Ehrenvorsitzender der Wehr Frielinghaus vor.

1903 beschloss man aufgrund der langen Anmarschwege nach Bommerholz, 40 Minuten waren keine Seltenheit, eine eigene Abteilung dort zu stationieren. Am 23. Mai 1908 wurde daraufhin die Abteilung II (Bommerholz) gegründet. Eigens hierfür beschaffte man einen eigenen Schlauchkarren.

Trotz der Aufteilung bereiteten die langen Anfahrtswege große Probleme. Da die Wehrmänner die Schlauch- und Gerätekarren selbst zur Einsatzstelle ziehen mussten, waren Zeiten von 30 Minuten zwischen Alarmierung und dem Eintreffen der an der Einsatzstelle keine Seltenheit. Dort angelangt, trat das nächste Problem auf: die Wasserversorgung. Da die Gemeinde Bommern in den Außenbezirken ihre Wasserversorgung noch über Brunnen und Bachläufe abdeckte, kam es vor, dass die eintreffenden Wehrmänner verschlossene oder versiegte Brunnen sowie ausgetrocknete Bachläufe antrafen. Um die nächste Wasserentnahmestelle nutzen zu können, reichten dann die Schläuche oft nicht aus. Löschen mit Jauche oder das Einreißen von Wänden waren hier die einzigen Möglichkeiten.

Auf Initiative von Dr. Kolbe erhielt die Gemeinde Bommern 1907 von der Krankenkasse einen Handkrankentransportwagen. Am 1. März 1908 bildete Dr. Kolbe die ersten 13 Feuerwehrmänner zu einer Sanitätskolonne aus.

Den 1. Weltkrieg überstand die Feuerwehr Bommern fast schadlos. Nach 26-jähriger Aufgabenerfüllung als Hauptmann der Feuerwehr Bommern legte Wilhelm Hemmer 1922 sein Amt nieder. Zu seinem Nachfolger wurde Emil Lux ernannt.

Ein schwarzes Jahr in der Geschichte der Feuerwehr Bommern wurde jedoch das Jahr 1923. Sofort zu Beginn dieses Jahres beschlagnahmte die französische Besatzungsmacht das Gerätehaus und verbot alle Übungen und Zusammenkünfte. Erst am 17. Oktober 1923 erfolgte die Rückgabe an die Gemeinde Bommern.

In intensiver Eigenleistung konnte 1927 der Steigerturm für die II. Abteilung (Bommerholz) fertiggestellt werden. Im Jahre 1928 wurden die Hornisten durch die Technik abgelöst. Bommern erhielt eine elektrische Feuersirene.

Im Zuge der Eingemeindung der Gemeinde Bommern zur Stadt Witten erfolgte am 18. August 1929 die Eingliederung der Bommeraner Wehr in die Feuerwehr Witten. Gleichzeitig kam die II. Abteilung (Bommerholz) zu Herbede.

Eines der vorläufig letzten dokumentierten Ereignisse in der Geschichte war die festliche Übergabe der Standarte im Rahmen einer Fahnenweihe am 9. August 1933. Am 31. März 1934 legte der Löschzugführer Emil Lux sein Amt mit folgenden Worten nieder: "Neue Zeiten bedingen neue Lebensgesetze. Einst kommt der Tag, da man uns braucht." Mit diesen Worten hörte die Feuerwehr in Bommern für eine lange Zeit auf zu existieren.

Die Zeit kam aber wieder, da man uns brauchte. Denn Mitte 1945, der 2. Weltkrieg war gerade beendet, trat der Kreisbrandmeister Gerhards an die Kameraden Dustert, Lusebrink und Breitenbach sen. mit der Bitte heran, die Feuerwehr in Bommern wieder aufzubauen. Doch trotz intensiver Bemühungen konnte die Freiwillige Feuerwehr Witten-Bommern erst Anfang 1949 wieder aktiv werden.

Als Fahrzeug stellte man der Wehr ein altes, überholtes LF 15 zur Verfügung. Vier Kameraden wurden sofort eingekleidet, 13 erst im Laufe des Jahres. Im Laufe der folgenden Jahre wuchs die Personalstärke schnell an. So musste bei Übungen und Einsätzen ein zweites Löschfahrzeug der Wittener Stammmannschaft eingesetzt werden.

Am 12.08.1951 nahm die Einheit an ihrem ersten Leistungswettkampf teil und belegte auf Anhieb den 1. Platz.

Ein herber Rückschlag in der Entwicklung der Feuerwehr Bommern war im Jahr 1956 zu verzeichnen. Das alte LF 15 konnte nicht mehr repariert werden und wurde verschrottet. Die Einheit verfügte jetzt nur noch über eine auf einem Anhänger verlastete Pumpe mit einigen Gerätschaften. Dieser Anhänger wurde dann mit dem privaten LKW des Löschzugführers zur Einsatzstelle gezogen. Erst am 25. August 1957 wurde der Einheit Bommern auf der Hauptwache in Witten ein neues LF 8 vom Typ Opel Blitz übergeben.

Im Jahre 1960 gab Hans Breitenbach sen. das Amt des Löschzugführers auf und übergab es kommissarisch an Wilhelm Knoop. Zwei Jahre später übernahm Hans Breitenbach jun. dieses Amt. Nach langem Zögern beschloss 1961 der Rat der Stadt Witten in Bommern, an der Straße "In der Forfte" (heutiger Standort "Bommerfelder Ring"), ein neues Gerätehaus zu bauen.

Zwei Jahre später konnte mit dem Bau begonnen werden, und am 14. Mai 1964 fand die feierliche Einweihung statt.

Mit der Vereidigung der Kameraden im Ratssaal erfolgte 1967 der Beitritt der Freiwilligen Feuerwehr zum Zivilen Luftschutz, dem Vorgänger des heutigen Erweiterten Katastrophenschutzes. Im gleichen Jahr kam zu dem vorhandenen LF 8 noch ein LF 16 und eine DL 25 zur Löscheinheit Bommern.

Vom 22. bis 24. Mai 1971 konnte das 75-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Bommern gebührend gefeiert werden. Das große Festzelt am Bommerfelder Ring war bei allen Veranstaltungen bis auf den letzten Platz belegt. Eine Großübung an der Bommerfelder Schule und ein Festumzug durch Bommern rundeten das Ereignis ab.

Im Jahre 1973 hatten die alte DL 25 und das fast genauso alte LF 16 ausgedient und wurden durch ein LF 16 TS des Zivilen Luftschutzes (Katastrophenschutz) ersetzt.

Die kommunale Neugliederung von 1975 brachte auch neue Strukturen in der Feuerwehr mit sich. Nach der Eingemeindung Herbedes nach Witten, fand 48 Jahre nach der Trennung der Löschabteilungen I und II der Freiwilligen Feuerwehr Bommern am 12. November 1977 die erste gemeinsame Jahresabschlussübung der Wehren Bommern und Bommerholz statt. Ein Jahr später wurden diese beiden Einheiten zu einem Löschbereich zusammengefasst.

Im Jahre 1978 war der Anbau der dritten Fahrzeughalle und gleichzeitig die Hofbefestigung zu verzeichnen. Im darauffolgenden Jahr konnte ein neues TLF 8/18 auf einem Unimogfahrgestell, unter Teilnahme einer Abordnung der Feuerwehr Beauvais, feierlich übernommen werden.

Nach 20 Jahren als Löschzugführer schied Hans Breitenbach 1982 aus der aktiven Laufbahn der Feuerwehr aus. Sein Nachfolger wurde Friedhelm Bringmann. Im Jahre 1983 gründete man in Bommern eine eigene Jugendgruppe. Dies geschah, um den Nachwuchs und die Jugendarbeit zu fördern.

Mit Erreichen der Altersgrenze übergab Friedhelm Bringmann 1987 sein Amt an Werner Sticht.

Im Jahre 1988 bekam die Löscheinheit Bommern im Zuge einer Tauschaktion ein TLF 16/25 aus Buchholz, während das TLF 8/18 nach Durchholz gegeben wurde. Nach langer Zeit des Wartens konnten 1990 die neuen elektrisch betriebenen Tore an der Fahrzeughalle eingebaut werden.

Im gleichen Jahr fand mit der 1. Maibombe seit langer Zeit wieder ein Feuerwehrfest in Bommern statt. Dieses erfuhr bei den Bommeraner Bürgern und den befreundeten Wehren einen so großen Anklang, dass es seitdem jährlich durchgeführt wird. Außerdem wurde in diesem Jahr wieder eine Drehleiter DL 30 überstellt.

Nach der Einführung der Löschbereiche im Jahre 1978, kam es 1992 zu einer Erweiterung. So entstand der Löschbereich 6, den die Einheiten Bommern, Bommerholz und Durchholz bilden. In diesem Jahr fand auch eine erneute Tauschaktion von Fahrzeugen mit Bommeraner Beteiligung statt. Das alte LF 16 TS (Bund) kam nach Annen. Im Gegenzug dafür erhielt die Einheit Bommern ein modernes LF 16 TS von der Löscheinheit Buchholz.

Mit diesem sehr gut ausgerüsteten Fahrzeug konnte die Bommeraner Wehr jedoch nur 2 Jahre lang arbeiten. Als 1994 das HLF 8/12 als zweites neues Fahrzeug, das direkt der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung gestellt wurde, nach Bommern kam, wurde das LF 16 TS nach Rüdinghausen gegeben. Mit dem HLF 8/12 hat die Bommeraner Feuerwehr ein Fahrzeug erhalten, das mit Einsatzmöglichkeiten und Beladung ihren Anforderungen entspricht. Im Zuge dieser Fahrzeugübergabe wurde die gesamte Bommeraner Löscheinheit mit Überdruck-Atemschutzgeräten ausgerüstet. Diese bieten gegenüber den alten Geräten ein höheres Maß an Sicherheit. Außerdem konnte mit dem neuen HLF 8/12 dem veränderten Verhältnis von Brandeinsätzen zu Einsätzen der technischen Hilfeleistung Rechnung getragen werden. Während in den vergangenen Jahren die Brandeinsätze eindeutig überwogen, steht heute die technische Hilfeleistung im Vordergrund. Des weiteren wurde der altersschwache Schlauchwagen (SKW) ausgemustert. Dafür konnte der auch schon betagte SW 2000 in Empfang genommen werden.

Im Mai 1995 erhielt die Löscheinheit Bommern, im bislang letzten Fahrzeugtausch, die DLK 30, während die alte DL 30 abgegeben wurde. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Stand 1995) umfasst die Löscheinheit Bommern 38 Aktive und 11 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung. Mit dem Idealismus dieser Kameraden und den jetzt vorhandenen Fahrzeugen kann die Löscheinheit Bommern die ihr gestellten Aufgaben erfüllen.

Die Entwicklung der letzten 100 Jahre gibt den Bommeraner Bürgern die Gewähr, dass durch die Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Bommern mit den anderen Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr Witten auch in Zukunft für ihre Sicherheit gesorgt wird.

Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr!

 

Löscheinheitsführer

1896 - 1922 Wilhelm Hemmer
1922 - 1934 Emil Lux
1934 - 1945 Fritz Lusebrink
1945 - 1960 Hans Breitenbach sen.
1960 - 1962 Wilhelm Knoop
1962 - 1982 Hans Breitenbach jun.
1982 - 1987 Friedhelm Bringmann
1987 - 1999 Werner Sticht
1999 - 2002 Klaus Sticht
2002 - 2004 Arnd Langohr
seit 2004 Gerd Webelsiep

Bedeutende Einsätze und Ereignisse für die Freiwillige Feuerwehr Bommern

29.08.1897 Steinhauser Drahtindustrie. Der Wehr war es zu verdanken, dass nicht das gesamte Werk den Flammen zum Opfer fiel.
07.01.1898 Goldsches Mietshaus. Aus Wassermangel brannte das Gebäude total aus und musste abgerissen werden.
17.12.1898 Jageplatz in Wengern. Der Löschteich hatte Wassermangel und der Brunnen war zu tief.
28.11.1899 Besitzung des Bergmanns Hugo Lauterbach. (Wengern) ist vollständig abgebrannt, da die Brandstelle mit den Gerätschaften nicht erreicht werden konnte.
31.12.1899 Brand des Verwaltungsgebäudes der Dynamit Nobel AG in Bommerholz. Das Feuer konnte gelöscht werden.
06.05.1900 Waldbrand in der Nähe des Wettbergs. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.
17.08.1902 Brand des Wohnhauses Sonnenschein an der alten Windmühle. Das Gebäude brannte vollständig nieder, da der Schlüssel des abgeschlossenen Brunnens nicht aufzufinden war.
27.11.1906 Brand des Gebäudes Trienendorf 44. Das Gebäude brannte vollständig nieder, da der Brunnen zu wenig Wasser führte und der nächste Hydrant ca. 330m entfernt an der Provinzialstraße (Elberfelder Str.) lag. Die Feuerwehr verfügte jedoch nur über 270m Schlauch
Ende der 60er Scheunenbrand Kleffmann. Der Einsatz zog sich über 12 Stunden hin, wobei große Mengen an Heu und Stroh abgelöscht wurden.
10.04.1971 Kromberg & Schubert Pferdebachstraße. Ein Flügel der Fabrikhalle brannte vollständig ab. Alle Wittener Feuerwehren waren im Einsatz.
03.02.1987 Eisengießerei Ritz. Das Gebäude brannte ganz ab.
02.06.1989 Brand eines Kunststoff verarbeitenden Betriebes an der Ruhrstraße/Ecke Wetterstraße. Das Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Teppichhandel konnte verhindert werden.
November 1990 Nebel 90 - Auf dem Ruhrdeich wurde eine Großübung mit insgesamt 34 ineinander verkeilten Fahrzeugen durchgeführt.
Februar 1991 Diverse Sturmeinsätze am Rosenmontag.
1993 Großübung mit der befreundeten Löscheinheit Wengern.
August 1993 Kabelbrand bei Thyssen Edelstahl. Die LE Bommern hatte in erster Linie die Aufgabe, die vorhandenen Löschwasserbecken leerzupumpen, um das verschmutzte Löschwasser aufzufangen.
August 1993
(drei Tage später)
Brand einer Speditionshalle in Schwelm
Neben div. Berufsfeuerwehren rückte auch die Löscheinheit Bommern zur überörtlichen Hilfe aus. Dies war wohl der bislang größte Einsatz, an dem die Feuerwehr Bommern beteiligt war.
August 1994 Nach einem Sturm wurde die Einheit zu insgesamt elf Einsatzorten gerufen Die Einsätze reichten von kleineren, auf die Straße gefallenen Bäumen, bis zu einem Baum, der auf das Haus Bommerbank Nr. 5 gestürzt war.
November 1994 Mit der Indienststellung des HLF 8-6 hält eine neue Fahrzeuggeneration Einzug in die Freiwillige Feuerwehr Witten.
90er Jahre Des weiteren fanden in den 90er Jahren diverse Hochwassereinsätze statt, bei denen Tiere aus den Ruhrwiesen gerettet und die Firma Wengler & Kalthoff vor Hochwasserschäden bewahrt wurden.
23.09.2000 Großbrand in der Wittener Rudolf-Steiner-Schule. Dort hatte die Dachkonstruktion des Theatersaals bei laufender Veranstaltung Feuer gefangen. Die Löscharbeiten zogen sich über zwei Tage hin.
27.09.2001 Großbrand in einer Edelstahlzieherei in Wetter-Wengern. Die LE Bommern war die erste überörtlich angeforderte Einheit. Der Einsatz erstreckte sich insgesamt über vier Tage, die LE Bommern war an den ersten beiden davon maßgeblich in die Tätigkeiten eingebunden.
28.09.2003 Überörtliche Hilfeleistung in Wetter-Volmarstein. Es brannte in einem Berufsbildungswerk für Behinderte.
09.05.2006 Vollbrand eines Wohnhauses und Waldbrand in Witten-Durchholz. Alle sechs Löscheinheiten diesseits der Ruhr waren im Einsatz. Das Haus konnte leider nicht gehalten werden.
31.12.2006 Vollbrand des Dachstuhls eines nur erschwert zugänglichen Wohnhauses zwischen den Straßen Bodenborn und Auf dem Brenschen, das Haus konnte gehalten werden.
Januar 2007 Über vier Tage hinweg beschert der Orkan "Kyrill" den Feuerwehren im ganzen Land unzählige Einsätze, allein 58 für die Löscheinheit Bommern.
14.4.2007 Brand einer Möbelschreinerei in Durchholz. Unter Einsatz des gesamten Löschbereiches konnten Werkstatt und Wohnhaus gehalten werden.
24.12.2009 Das HLF 8-6 hat 15 Jahre lang treue Dienste geleistet und wird nach Bommerholz umgesetzt. Neu im Dienst ist mit dem HLF-8 ein Fahrzeug vom Typ HLF 20/16.
Juli 2012 Auch die DLK 23/12 (Bj. 1986) wird ersetzt durch ein moderneres Reservefahrzeug der Hauptwache aus dem Jahr 1998.
Oktober 2012 Die Löscheinheit Bommern wechselt erneut ihren Standort und zieht in ein neu errichtetes Gerätehaus an der Wengernstraße.
Dezember 2014 Das am 1. Januar furios mit mehreren Brandeinsätzen begonnene Jahr schließt bei 111 Einsätzen ab und wird das bislang einsatzreichste in der Geschichte der LE Bommern.
Juli 2015 Mit der Umstellung auf die neuen Funkrufnamen nach dem OPTA-Erlass in NRW ist die LE Bommern ab sofort nicht mehr die LE 61, sondern die LE 8 der Feuerwehr Witten.
März 2017 Das altgediente LF 16-TS wird außer Dienst gestellt, ein Ersatz ist vorerst nicht in Sicht.
Juli 2017 Das zuvor bei der LE Annen stationierte LF 8/6 der technischen Reserve der Feuerwehr Witten wird in Bommern stationiert. Die LE Bommern ist damit auch technisch wieder ein Löschzug.

 


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